Diese Jahr haben wir unsere Premiere beim Zeltlager der Jugendfeuerwehr Rembrücken gefeiert. In der Zeit vom 06.08.2019 bis 12.08.2019 waren wir gemeinsam mit unserer Jugendfeuerwehr auf dem Jugendzeltplatz in Nettersheim.

Begonnen hat das Zeltlager für mich spektakulär mit einem Krankenhausaufenthalt im Kreiskrankenhaus Mechernich. Ganze drei Tage habe ich dort verbracht. Eine Ursache für meine plötzlich Auftretenden Kopfschmerzen, Schwindel und die Müdigkeit konnte jedoch leider auch im nachhinein nicht gefunden werden.

Aber es gehört natürlich mehr zu einem Zeltlager als das normale Lagerleben am Zeltplatz. Viele Ausflüge wurden bereits vorab von den Organisatoren geplant. So ging es in der Zeit nach meinem Krankenhausaufenthalt auf einen Tagesausflug nach Köln, in das Bergbaumuseum Mechernich und zur Sommerrodelbahn Mechernich.

In Köln haben wir unter anderem einen Ausblick über die Stadt vom Kölntriangel genossen, das Odysseum besucht, eine Fahrt mit der Rhein Seilbahn erlebt und den Dom besichtigt. Zum Abschluss des Ausflugs gab es noch ein leckeres Essen im Brauhaus Früh am Dom.

Seit vielen Jahren führt die Jugendfeuerwehr zu jedem Zeltlager ein Online Tagebuch um die Erlebnisse mit den Daheimgebliebenen zu teilen. Ich Empfehle jedem Interessierten dort einmal reinzuschauen.

Vergangenes Jahr machte mein Kumpel Oscar den Vorschlag mal einen Ausflug nach Cochem zu unternehmen. Meine erste Reaktion war „Was gibt es denn in Cochen um wo liegt das?“. Doch was Oscar mir dann erzählte erinnert ein wenig an einen Agententhriller: Ein unterirdischer Geldspeicher der Bundesbank von dem bis vor wenigen Jahren niemand etwas wusste.

Doch das alles ist keine Fiktion, sondern wurde Mitte der 60er Jahre Realität. Aus Angst vor einer Hyperinflation durch massenhaft in Umlauf gebrachtes Falschgeld wollte man damals mit einer Notwährung die Kaufkraft aufrechterhalten. So wurde zwischen
1962 und 1964 unter zwei Tarnwohnhäuser eine 30 Meter unter der Erde liegend, gut 1500 Quadratmeter große Bunkeranlage
errichtet. Die beherbergten ein Schulungs- und Erholungsheim der Deutschen Bundesbank. Das in der darunter liegenden Bunkeranlage 15 Mrd. DM der Notwährung BBk II lagerten wusste niemand.

Der Bau einer solchen Bunderanlage sorge natürlich für Aufmerksamkeit unter den direkten Anwohnern. Nach offizeillen Angaben war von einem Luftschutzbunker für das dort befindliche Schulungs- und Erholungsheim die Rede. Um direkte Anwohner zu beruhigen wurden im Bunker Kapazitäten für bis zu 80 Zivilisten Schutz eingerichtet, die hier zwei Wochen hätten überleben können.

Seit März 2016 steht der Bundesbank-Bunker Cochem als offizielle Dokumentationsstätte zur Besichtigung zur Verfügung. Mehrfach täglich kann der Bunker im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

  • Dekon Räum am Eingang des Bunker
    Dekon Räum am Eingang des Bunker
  • Toiletten für Mitarbeiter und Zivilisten
    Toiletten für Mitarbeiter und Zivilisten
  • Acht Tonnen schwere Tresortür
    Acht Tonnen schwere Tresortür
  • Lagerplatz innerhalb des Bunkers
    Lagerplatz innerhalb des Bunkers
  • Lagerplatz innerhalb des Bunkers
    Lagerplatz innerhalb des Bunkers
  • Lagerplatz innerhalb des Bunkers
    Lagerplatz innerhalb des Bunkers
  • Verpackungseinheit der Notwährung BBK II
    Verpackungseinheit der Notwährung BBK II
  • Küche zur Verpflegung von Mitarbeitern und Zivilisten
    Küche zur Verpflegung von Mitarbeitern und Zivilisten
  • Schlafplätze im Sozialtrakt des Bunkers
    Schlafplätze im Sozialtrakt des Bunkers
  • Kopierer aus den 60er Jahren
    Kopierer aus den 60er Jahren
  • Büroräume im Bunker
    Büroräume im Bunker
  • Büroräume im Bunker
    Büroräume im Bunker
  • Telekommunikationszentrale im Bunker
    Telekommunikationszentrale im Bunker
  • Rettungsweg und Versorgungsschacht
    Rettungsweg und Versorgungsschacht

Lange gab es hier nichts neues von mir. Der letzte Post liegt mehr als ein Jahr zurück. Das sich dem Ende nähernden Jahr war ereignisreich und von gemischten Gefühlen geprägt. An dieser Stelle wünschen Susan, Yannik. Florian und Ich allen Freunden, Verwandten & Blog Lesern sowie deren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ecomare auf Texel

Das Ecomare auf Texel zählt zu den besonderen Ausflugszielen der Insel und wird gerade von Naturliebhabern und Familien mit Kindern sehr gerne besucht. Die Insel Texel ist nur über eine stündliche Fährverbindung vom Hafen in Den Helder zu erreichen. In dem sich aus Naturkundemuseum und Aquarium zusammensetzenden Komplex können sich Besucher umfassend über die Natur und Kultur der Insel informieren. Kleine Seehunde, die ohne menschliche Hilfe nicht in freier Wildbahn überleben würden, werden hier so lange aufgepäppelt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden und alleine und selbstständig auf Beutejagd gehen können. Einige der Besucher gewöhnen sich jedoch in dieser Zeit so sehr an den Menschen das sie nicht mehr ausgewildert werden können und Dauergäste im Ecomare werden.

Das Ecomare ist täglich von 10:00 bis 17:00 geöffnet. Erwachsende zahlen 12,75 € Eintritt, Kinder von vier bis 13 Jahre 8,75 €. Direkt vor dem Gebäude befinden sich nur wenige Parkplätze. Wenige hundert Meter in Richtung Strand befindet sich jedoch ein großer Parkplatz. Hier ist allerdings eine Texel e-Vignette notwendig. Die Bezahlung erfolgt ganz einfach über Paypal oder einen Bezahlautomaten und die Zuordnung erfolgt über das Nummernschild. Eine sehr fortschrittliche Lösung. Die e-Vignette ist auf der ganzen Insel gültig.

IJsboerderij Labora

Kaum jemand kann sich unter dem Namen IJsboerderij Labora etwas vorstellen. Bei diesem Geheimtipp handelt es sich um die einzige Eisdiele auf Texel. Frische Milch und Rahm von auf dem Hof gehaltenen Milchkühen bilden hierbei die Basis für das unglaublich leckere Rahmeis. Das Eis wird ausschließlich aus natürlichen und frischen Zutaten hergestellt und das schmeckt man auch.

Ein Trampolin, eine Hüpfburg, Rehe im angrenzenden Gehege, ein kleiner Spielplatz und die Möglichkeit den angrenzenden Stall und die Melkanlagen zu besichtigen laden auf jeden Fall zum längeren verweilen ein.

Windmühle De Gouden Engel

Neben Holzschuhen und Käse sind natürlich auch Windmühlen untrennbar mit der Geschichte Hollands verbunden. Windmühlen gab es früher überall im Land. Über 10.000 von ihnen prägten einst die holländische Landschaft und wurden für diverse Zwecke genutzt. Im Zuge der Industrialisierung und immer weiterer Verbreitung von Dampfmaschinen, Dieselmotoren und Elektrizität verschwanden die Windmühlen allmählich aus dem Landschaftsbild.

Die Windmühle De Gouden Engel gehört zu den neueren Mühlen im Land. Im Jahre 2008 gebaut und durch die Johannes Bos Stiftung finanziert, gehört die Mühle zu einem bedeutenden Stück Industriekultur des Landes. Zu besichtigen ist die Mühle Mittwochs und Freitags bis Sonntag von jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintrittspreis von 2,50 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder fallen kaum ins Gewicht. Im Shop im Erdgeschoss der Mühle werden vom Mehl bis zur fertigen Backmischung diverse selbst erzeugte Produkte angeboten.

Käsemarkt Alkmaar

Quasi zum Pflichtprogramm gehörte in unserem Urlaub der Besuch des Käsemarktes in Alkmaar. Dieser Markt findet seit 1622 in Alkmaar statt. Heutzutage ist es eine Mischung aus ernsten Geschäften und einem touristischen Großereignis. Der Markt beginnt offiziell um 10 Uhr und wird jeden Freitag von tausende Menschen besucht. Ich empfehle nicht direkt das am nächsten gelegen Parkhaus anzusteuern, sondern etwas außerhalb zu Parken und zum Markt zu laufen. Die engen Gassen sind es wert das Zentrum zu Fuß zu erkunden. Das erspart einiges an Stress und unter Umständen auch einige Beulen im Auto.

Der Markt ist ein echtes Schauspiel. Geschäfte werden per Handschlag beschlossen, auf dem Marktplatz liegen gut 30.000kg Gauda in langen Reihen, Männer in weißen Hosen und Hemden und bunten Hüten rennen mit schwer beladenen Tragbahren durch die Käsereihen zur Wage und wieder zurück. Ein Augenscheinliches Chaos, welches jedoch wohl koordiniert ist.

Natürlich kann man in Alkmaar auch Käse kaufen. Rund um den Markt und in den Gassen sind Käsestände aufgebaut. Dort werden in kleinen Probier-Päckchen diverse Käsesorten angeboten um sich ein Bild über das Angebot zu machen.

Der Käsemarkt ist übrigens eine der wenigen Attraktionen in Nord-Holland welche mit einer multilingualen, mobile fähigen und sehr informativen Webseite aufwarten.

Grachtenfahrt durch Alkmaar

Zum Ende des Marktes haben wir noch eine Grachtenfahrt durch die Kanäle von Alkmaar gemacht. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und ist mit 6 € / Person erstaunlich günstig. Die Fahrten werden in Deutsch und Niederländisch kommentiert und hat so manche Überraschung parat. So geht die Fahrt auch unter der mit 80 cm Höhe niedrigsten Brücke Alkmaars hindurch. Hier heißt es Kopf einziehen.

Stichting Van Blanckendaell Park

Eigentlich war als unser erstes Ausflugsziel die Windmühle „De Gouden Engel“ geplant. Doch Mangels Öffnungszeiten auf der Webseite standen wir dort vor verschlossenen Türen. Als alternative hat sich dann der Tierpark „Stichting Van Blanckendaell Park“ angeboten. Viel Gutes kann ich jedoch nicht über diesen Park sagen. Die meisten Gehege sind sehr herzlos gestaltet und nur gepflastert. Von natürlicher Umgebung keine Spur. Ein Zebra lebt allein und ohne Artgenossen in seinem Gehege. Viele der Tiere drehen apathisch an den Zäunen ihre Kreise. Artgerecht ist dies auf keinen Fall. Auch wenn hinter dem Tierpark eine Stiftung steckt, welche einen guten Zweck verfolgt, kann ich aktuell nur davon abraten den Tierpark zu besuchen.

Urlaub Holland 2017

Der letzte Urlaubsbericht ist noch nicht so lange her, und schon folgt der Bericht zu unserem Sommerurlaub 2017. Wir haben uns dieses Jahr für einen Urlaub am Meer entschieden. Jedoch wollte wir nicht groß Weg fliegen, sondern haben uns einen Urlaub in einem Bungalow an der holländischen Nordsee herausgesucht.

Die Unterkunft

Unsere Unterkunft war ein 60m² Bulgalow im Camping und Bungalow Park „Aan Nordzee“ in Sint Maartenszee. Der Ort liegt nördlich von Amsterdam in der nähe von Callantsoog. Die Buchung verlief ohne Probleme und das eincheck vor Ort war super organisiert. Der Bungalow hatte nahezu alles was man sich wünscht. Bequeme Betten, Fernseh, ein geräumiges Wohnzimmer, eine schöne Terrasse, nahe gelegene Parkplätze und ein Spielplatz direkt vor der Tür. Einzig und allein ein Backofen fehlte und das WLAN war kostenpflichtig und nicht gerade günstig.

Die Umgebung

In unmittelbarer Umgebung hatten wir alles was man so im Urlaub braucht. Im Nachbarort Callantsoog gab es eine Shoppingstraße und einen Albert Heijn Supermarkt, um sich mit alle notwendigen einzudecken, was man für die Selbstverpflegung benötigt. Etwas teurer hingegen war der SparMarkt um die Ecke. Dort gab es allerdings täglich frische Brötchen.

Susan und ich haben unsere eigenen Fahrräder mitgenommen. Für Flori haben wir uns im keine 100 Meter entfernen Fahrradverleih ein Kinderfahrrad und einen Kindersitz geliehen. Dies schlug für die 10 Tage mit weniger als 25 € zu buche. Die Fahrräder waren auf jeden Fall goldwert. Der Strand liegt zwar nur weniger 100m von unsere Bungalow entfernt. Jedoch führt der direkte Weg durch doch sehr hügelige Dünen. Mit dem Rad konnten wir direkt bis zum Strandpavilion fahren. Dort sind genügend Stellplätze für Fahrräder vorhanden. Der Strand selbst wird von Rettungsschwimmern bewacht und ist absolut sauber.

An Ausflügen hat die Umgebung natürlich auch einiges zu bieten. Hier mal eine Auflistung an Ausflügen die wir gemacht habe:

  • Städtetrip nach Amsterdam
  • Ausflug zu einer Auffangstation für Seehunde
  • Besuch einer Windmühle
  • Städtetrip nach Alkmaar und dem dortigen Käsemark
  • Besichtigung eines Leuchtturms

Zu unseren Ausflügen werde ich die nächste Zeit ein wenig was schreiben und mit Sicherheit auch ein paar Bilder posten.

Unglück bei der Loveparade 2010

Mit diesem Beitrag habe ich noch einen Nachtrag zu unserem Kurzurlaub im Mai in Oberhausen. Ich denke so ziemlich jeder erinnert sich an die Love Parade Tragödie aus dem Jahr 2010 bei dem 21 Menschen ihr Leben verloren haben. Die heutige Gedenkstädte lag nur etwa 20 Minuten mit dem Auto von unserer Unterkunft entfernt. So war es für mich vorab klar, dass ich dort einmal vorbei schauen werde.

Es hat sich an Ort und Stelle seit 2010 ein wenig was getan. Die Rampe welche damals zum Veranstaltungsgelände führte gibt es in dieser Form nicht mehr. Dreiviertel der Rampe wurde zugeschüttet und der Tunnel an dieser Stelle verschlossen. Auf dem übrig gebliebenen Stück wurde ein Treppe sowie ein kleiner Blumengarten angelegt. Die charakteristische Treppe über die sich einige Menschen damals retten Konnten ist erhalten geblieben. Das Bahngebäude am oberen Ende ist jedoch verschwunden. Das Veranstaltungsgelände hat sich hingegen kaum Verändert. Die Bahngebäude um welche die Floats gefahren sind, sind weiterhin vorhanden und frei zugänglich. Der Plan dort ein Möbelhaus anzusiedeln ist bisher nicht umgesetzt.

Während des Besuchs habe ich sowohl von der Gedenkstädte als auch vom Veranstaltungsgelände ein Panorama erstellt. So hat jeder die Möglichkeit ein eigenes Bild zu machen.

Unglück bei der Loveparade 2010

Unglück bei der Loveparade 2010 | Link zum Panorama