An dieser Stelle möchte ich ein wenig aus Wikipedia Zitieren:
Sa Coma (übersetzt „Talgrund“) ist ein von Tourismus geprägter Ort auf der spanischen Baleareninsel Mallorca. Er liegt an der Ostküste der Insel in der Region (Comarca) Llevant.
Der Sandstrand von Sa Coma erstreckt sich über eine Länge von fast 890 Metern und hat eine durchschnittliche Breite von etwa 60 Metern. Er wurde wegen seiner guten Wasserqualität mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Direkt hinter dem Strand befindet sich die Promenade, welche nahtlos in die Uferpromenade des südlich gelegenen kleineren Ferienorts S’Illot übergeht.
Diese Auszeichnung hat der Strand wirklich verdient. Mal abgesehen vom Kristall klarem Wasser findet man im Wasser keinerlei Algen oder glibber getier. Da wir außerhalb der Ferien dort waren, war es kein Problem einen Platz am Strand zu bekommen. Wie es in der Ferienzeit aussieht, kann ich leider nicht sagen. Auch die Belästigungen durch Bauchladen Verkäufer hielt sich in Grenzen. Den Strand von S’illot haben wir nicht besucht, da er durch seine naturbelassenheit als steinig gilt.
Ich habe vom Anleger der Glass Bottom Boote noch ein Panorama der Bucht von Sa Coma geschossen:
Der Hinflug war ein einziges Durcheinander. Ich habe nachts schon im Internet gesehen dass unser Flug statt 6:55 erst um 9:45 erwartet wurde. Aber seitens Condor haben wir keine genauen Informationen bekommen. Auch der Flugsteig konnte uns nicht zu 100% mitgeteilt werden. Nach endlosen durchfragen wurde uns ein Flugsteig zugewiesen und an diesem standen zum Glück kostenfreie Getränke und Snacks für uns bereit.
Der Grund für die Verspätung war letztendlich, dass das geplante Flugzeug (Boing 757) am Vorabend in Hamburg durch eine Überspannung beschädigt wurde. Es musste nun eine Ersatzmaschine (Boing 767) beschafft werden, was sich durch das Nachtflugverbot allerdings als schwierig erwies. Somit wurden unsere Sitzplatzreservierungen gestrichen und mein XL Seat war somit auch hinfällig.
Der Rückflug war dann um einiges angenehmer. Pünktlich sind wir in den Sonnenuntergang gestartet. Ein super Anblick. Auch die Beleuchtung diverser Städte in der Dunkelheit waren durchaus sehenswert. Vom Start auf Mallorca habe ich noch ein kleines Video online gestellt:
Gleich vorne Weg: Der Ausflug in die Drachenhöhle war eine herbe Enttäuschung! Unsere Reiseleitung gab uns den Tipp mit einem Glass Bottom Katamaran nach Porto Cristo zu fahren und von der Anlegestelle bis zu den Höhlen zu laufen.
Die Fahrt war eigentlich ganz schön. Wir hatten Glück dass wir auf einem Katamaran gelandet sind, der vor der Fahrt nach Porto Cristo noch eine Rundfahrt Richtung Norden gemacht hat. So haben wir zum Preis von 18 € p.P. (Hin- und Rückfahrt) noch eine kostenloste Küstenrundfahrt bekommen. Leider enttäuschte der Glass Bottom des Bootes ein wenig. Im trüben Wasser war nur wenig zu sehen.
Bilder von der Fahrt:
Die größte Enttäuschung waren jedoch die Drachenhöhle selbst. Der Eintritt schlug nochmal mit 11,50 € zu buche. Die Luft in der Höhle war dermaßen stickig. Allein der Gedanken daran dass ich hier in Unmengen Schweiß andere Leute stehe, sehnte mich nach einer Dusche. Am Eingang wurden wir noch durch Schilder darauf hingewiesen, dass das Fotografieren in der Höhle verboten ist. Ich dachte mir nur: “Jaja, die Schilder stehen ja überall”. Aber in der Höhle stand gefühlte alle 10 Meter ein Aufpasser welcher strickt das Fotografieren verhinderte. Wir haben zwar ein paar Bilder mit unseren Handys gemacht, diese sind aber nicht der Rede wert. Nach einer mageren Vorführung, welche aus 3 Booten mit Musikern bestand, ging es direkt wieder zum Ausgang. Ich war froh aus der stickigen Luft entkommen zu sein.
Wir haben in unserem Urlaub natürlich nicht nur am Strand gelegen. Einer von zwei Ausflügen war eine Jeep Safari durch ein 52 km² großes Privatgelände auf einem der vielen Berge Mallorcas. Der Ausflug war echt aufregend. Wer sich jetzt denkt, bei einer solchen Safari geht es nicht richtig zur Sache irrt sich gewaltig! Wir sind fast 6 Stunden über Berg und Tal gefahren und haben einige blaue Flecken davon getragen.
An einigen Aussichtspunkten haben wir eine Raucherpause eingelegt und alle Foto begeisterten hatten die Möglichkeit Fotos der Landschaft zu machen. Dabei sind bei mir zwei Panoramen herausgekommen.
Zur Stärkung sind wir in einer privaten Finca eingekehrt. Dort sind wir in den Genuss von Brot, Käse, Wurst und natürlich Aioli gekommen. Am Ende das Tages waren wir sichtlich geschafft. Die 60 € (+ 11€ für die Verpflegung) haben sich auf jeden Fall gelohnt!
Zum Abschluss habe ich noch ein paar Bilder zusammen gestellt die wir während der Fahrt gemacht haben.
Gestern Abend sind wir wieder wohlbehalten aus dem Urlaub zurück gekommen. In den nächsten Tagen folgen immer mal wieder Beträge zu unserem Urlaub. Heute möchte ich mal mit ein paar Worten über das Hotel beginnen.
Das Zimmer:
Das Zimmer war sehr einfach eingerichtet. Für den Preis aber auf jeden Fall in Ordnung. Ausreichend großes Bad mit Dusche, TV, Balkon, Klimaanlage und sehr gepflegt. Unser Balkon war Richtung Pool und Garten gerichtet. Abends hatten wir einen super Blick auf die hinter den Bergen untergehende Sonne. Hier ein kleiner Ausblick über den Pool und den angrenzenden Garten.
Der Pool:
Die Poollandschaft war mehr als ausreichend groß. Wir haben einige Tage zum sonnen am Pool oder unter den Palmen im Garten verbracht. Im Garten wurde Luftgewehr und Bogenschießen angeboten. Für Kinder standen Spielgeräte und ein abgetrenntes Becken zum Plantschen bereit.
Das Essen & Trinken:
Das Essen war leider ein Knackpunkt. Viele Speisen waren kalt oder nur lauwarm. Nach wenigen Tagen wussten wir jedoch was lecker ist und was nicht. Die Auswahl war auf jeden Fall groß und man hatte von der Vorspeise, über die Hauptspeise bis zum Nachtisch immer mehrere Gerichte zur Auswahl.
Da wir All Inklusive gebucht hatten, standen uns Softdrinks wie Pepsi, Fanta, 7up und diverse alkoholische Getränke zur Verfügung. Ausschließlich Cocktails mussten extra gezahlt werden.
Freizeitprogramm:
Für Kinder wurde vom Reiseveranstalter Alltours der Club Altourini angeboten. Dort wurden die Kinder mit Spielen und Clowns Auftritten beschäftigt. Für die Eltern gab es verschieden Sport und Freizeitprogramme wie Nordic Walking, Bogenschießen oder Aqua Fitness. Abends gab es ein wechselndes Programm. Während unseres Urlaubs wurden uns Quiz Abende, Musical Shows und Comedy Auftritte geboten. Für alle Fußball Fans war in der Lobby eine Leinwand aufgebaut auf der alle WM Spiele gezeigt wurden.
Fazit:
Abschließen kann man sagen, dass das Hotel sein Geld wirklich wert ist. Ausreichend ausgestattete Zimmer, ein super Freizeitangebot und eine unglaublich große Pool- und Gartenlandschaft. Wir haben es auf jeden Fall nicht bereut uns für dieses Hotel entschieden zu haben.
Heute war es soweit. Am letzten Tag der Frühbucher Phase haben wir unseren Sommerurlaub gebucht. Bereits gestern haben wir uns vier Angebote im Reisebüro raussuchen lassen. Zwei auf Mallorca und zwei auf Gran Canaria. Der gestrige Abend war für Recherchen im Internet verplant.
Ziemlich schnell konnten wir zwei Hotels ausschließen übrig blieben das Mariant Park Hotel auf Mallorca und das Cordial Green Golf Hotel auf Gran Canaria. Entschieden haben wir uns letztendlich für einen All Inclusive Urlaub im Marian Park Hotel. Der ausschlaggebende Grund war die Nähe zum Strand.
Das Mariant Park Hotel ist in S’Illot gelegen. S’Illot befindet sich 63 km östlich von Palma. Die Umgebung ist mir durchaus bekannt. Bereits 2002 war ich mit meiner Familie im in direkter Nachbarschaft liegendem Sa Coma im Urlaub. Der dortige Strand ist wirklich schön und ich habe die Zeit in guter Erinnerung behalten. Ich bin gespannt was sich in den acht Jahren so getan hat und freue mich schon tierisch auf den Urlaub.